Datenschutzerklärung
Diese deutsche Fassung und die englische Fassung sagen dasselbe. Sollten sie je voneinander abweichen, ist die deutsche Fassung maßgeblich — wir sind ein deutscher Verantwortlicher unter einer deutschen Aufsichtsbehörde, und eine Übersetzung soll nicht ändern können, was wir Ihnen schulden.
1. Datenschutz auf einen Blick
Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten hat für uns Vorrang. Nachfolgend informieren wir Sie darüber, welche Daten wir bei Ihrem Besuch und bei der Nutzung unserer Plattform (Free Community Edition) erheben, verarbeiten und speichern.
Verantwortlicher: Felix Frenzel, Hellerstraße 9, 96047 Bamberg, Deutschland, E-Mail: info@clean-core.io.
Datenschutzbeauftragter: es ist keiner bestellt. Clean-Core.io wird von einer Person betrieben; die Schwellen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG sind nicht erreicht — es sind nicht zwanzig oder mehr Personen ständig mit der Verarbeitung beschäftigt, die Kerntätigkeit ist keine umfangreiche regelmäßige Überwachung, und besondere Datenkategorien verarbeiten wir nicht. Fragen zum Datenschutz richten Sie an die Adresse oben; sie erreichen den Verantwortlichen unmittelbar.
2. Datenerhebung und Verarbeitungszwecke
Wir verarbeiten personenbezogene Daten unserer Nutzer nur, soweit dies für eine funktionsfähige Plattform sowie für unsere Inhalte und Leistungen erforderlich ist.
- Google-Anmeldung (Firebase Auth): Für die Anmeldung nutzen wir Google Sign-In. Dabei werden Name, E-Mail-Adresse und Profilbild aus Ihrem Google-Konto sicher ausgelesen, um Ihre Sitzung zu authentifizieren und Ihre Zugriffsrechte festzulegen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- E-Mail und Passwort (Firebase Auth): Sie können sich statt über Google auch mit E-Mail-Adresse und Passwort registrieren. In diesem Fall verarbeiten wir die E-Mail-Adresse sowie den Vor- und Nachnamen, den Sie angeben. Das Passwort selbst verwaltet Firebase Authentication; für uns ist es zu keinem Zeitpunkt sichtbar. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Ihre Motivation (freiwillig): der Freitext, den Sie bei der Registrierung ergänzen können. Er ist freiwillig, hat keinen Einfluss darauf, ob Sie Zugang erhalten, und eine Zeile an info@clean-core.io genügt, damit er gelöscht wird — wir fragen nicht nach dem Grund. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — Ihre Einwilligung, die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können.
- Transaktionale E-Mails (Resend): Wir versenden die Mails, die der Dienst selbst erfordert — die Bestätigung einer Adresse, eine Einladung, um deren Versand Sie gebeten haben, einen Hinweis zu Ihrem Konto. Darüber hinaus gibt es keinen Newsletter und keine Werbemails; die einzige weitere Mail ist die im nächsten Punkt beschriebene Community-Mail, und nur, wenn Sie sie einschalten. Ihre Adresse geht zur Zustellung an unseren Mailanbieter und sonst nirgendwohin. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Mails, die Teil der Leistung sind, und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die, die sie sicher halten.
- Community-Mail (freiwillig): Umfragen dazu, was wir als Nächstes bauen sollen, und gelegentliche Community-Neuigkeiten. Sie erhalten sie nur, wenn Sie in Ihren Kontoeinstellungen „Community mail“ einschalten; bis dahin ist sie aus. Wir speichern die Einstellung in Ihrem Profil zusammen mit dem Zeitpunkt, zu dem Sie sie zuletzt eingeschaltet, und dem, zu dem Sie sie zuletzt ausgeschaltet haben, damit nachweisbar ist, auf wessen Einwilligung eine Mail beruhte. Sie können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen — mit demselben Schalter oder über den Abmeldelink in jeder dieser Mails, der die Einstellung ebenfalls ausschaltet. Ihre Adresse kommt dann auf eine Abmeldeliste, damit sie nicht erneut angeschrieben wird; schalten Sie die Einstellung wieder ein, wird sie von der Liste entfernt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — Ihre Einwilligung, die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können.
- Nutzerprofile in Firestore: Wir speichern Metadaten zu Ihrer Nutzung (etwa die Zahl durchgeführter Code-Transformationen, Systemgrenzen sowie Ihren Vor- und Nachnamen) in unserer gesicherten Datenbank. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Zähler, ohne die das kostenlose Kontingent nicht funktioniert, und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Betrieb und Sicherheit der Plattform.
- Eigener Schlüssel (BYOK): Ein eigener Schlüssel ist freiwillig; ohne ihn laufen Transformationen über einen gemeinsamen Community-Schlüssel im Rahmen Ihres kostenlosen Kontingents. Hinterlegen Sie in den Einstellungen Ihren eigenen Google-Gemini-API-Schlüssel, wird dieser verschlüsselt in unserer gesicherten Firestore-Instanz gespeichert. Er dient ausschließlich dazu, Ihre Transformationsanfragen über einen gesicherten Server-Proxy an die Gemini-API weiterzuleiten; im Browser erscheint er nie. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Sie stellen den Schlüssel bereit, damit wir die Leistung damit erbringen.
- Sicherheits-Protokoll: administrative Handlungen an einem Konto — Freigabe, Entzug des Zugangs, Löschung — werden mit handelndem Administrator, betroffenem Konto und Zeitpunkt aufgezeichnet, damit privilegierte Eingriffe nachvollziehbar bleiben. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zur Speicherdauer siehe Abschnitt 6.
- Einladungen, die Sie versenden: Laden Sie jemanden zum Lesen eines Projekts ein, speichern wir die von Ihnen eingegebene E-Mail-Adresse, um den Link zu versenden und ihn bei der Anmeldung dieser Person zu prüfen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Betrieb der Teilen-Funktion, um die ein Nutzer gebeten hat. Die eingeladene Person wird darüber in der Einladungsmail selbst informiert (Art. 14 DSGVO); Abschnitt 8 beschreibt den Ablauf vollständig.
Müssen Sie diese Daten bereitstellen? Eine gesetzliche Pflicht besteht nicht, und zur Registrierung sind Sie vertraglich nicht verpflichtet. Unsere öffentlichen Seiten, die Dokumentation und der Offline-Prüfer funktionieren ohne Konto. Für die Nutzung der Plattform selbst ist die Anmeldung jedoch technisch erforderlich: ohne E-Mail-Adresse und Namen können wir kein Konto anlegen, Ihre Projekte nicht von denen anderer trennen und das kostenlose Kontingent nicht durchsetzen — ohne diese Angaben ist die Plattform also nicht nutzbar. Alles oben als freiwillig Bezeichnete (Motivation, Community-Mail, eigener Schlüssel) können Sie weglassen; die einzige Folge ist, dass die jeweilige Funktion entfällt.
Mindestalter: Clean-Core.io ist ein Werkzeug für professionelle Softwarearbeit und richtet sich nicht an Kinder und Jugendliche. Für ein Konto müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein; die Nutzungsbedingungen sagen dasselbe. Wir prüfen das Alter nicht — ein Nachweis hieße, mehr personenbezogene Daten zu erheben, nicht weniger —, löschen ein Konto aber auf Hinweis, dass es einer jüngeren Person gehört.
Bitte laden Sie keine personenbezogenen Daten hoch. ABAP trägt sie oft mit, ohne dass jemand es beabsichtigt: die Benutzerkennung eines Entwicklers, ein Name in einem Kommentar, eine echte Kundennummer, ein Testdatensatz aus der Produktion. Entfernen Sie das vor dem Hochladen. Wir bieten keinen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO an, und die Plattform ist nicht für die Verarbeitung personenbezogener Daten gedacht — die Nutzungsbedingungen machen daraus eine Pflicht, und Abschnitt 3 erklärt, was mit dem geschieht, was Sie hochladen. Das ist eine Regel, um die wir bitten; die Plattform erkennt und blockiert nichts davon.
3. Verarbeitung von Quellcode und Projektdaten
Die von Ihnen hochgeladenen ABAP-Quelldateien und die erzeugten Modernisierungsartefakte (etwa Lösungsentwürfe, TypeScript-Code und Testfälle) werden in unserer gesicherten Google-Firebase-Umgebung in Europa gespeichert.
Wer Ihr Projekt lesen kann: das Konto, das es angelegt hat, und wen dieses Konto zum Lesen einlädt — sonst niemand, und seit dem 16. September 2026 auch nicht unser Administrator. Es gibt eine Ausnahme, den Notfall, und sie ist in Abschnitt 8 beschrieben, der auch das ganze Bild ausführt und die Regeln nennt, die Sie selbst nachlesen können.
Wichtiger Sicherheitshinweis: Wir verkaufen, vermieten oder verwerten Ihren hochgeladenen Quellcode nicht kommerziell. Für die KI-gestützte Modernisierung wird Quellcode über gesicherte, authentifizierte Verbindungen mit zustandslosen Anfragen an die Google-Gemini-API übermittelt. Welche Datennutzungsbedingungen von Google gelten, hängt davon ab, welcher Schlüssel die Anfrage stellt. Der gemeinsame Community-Schlüssel ist ein kostenpflichtiger Gemini-API-Schlüssel; für jede damit gestellte Anfrage gelten die Bedingungen der kostenpflichtigen Gemini-API: Google nutzt Ihren Code nicht zum Training seiner Modelle. Nutzen Sie Ihren eigenen Schlüssel (BYOK), gelten die Bedingungen Ihres eigenen Google-Kontos — ein Schlüssel im kostenlosen Tarif unterliegt den davon abweichenden Free-Tier-Bedingungen. Welche Bedingungen gelten, hängt also vom verwendeten Schlüssel ab; in den Einstellungen ist sichtbar, welcher gerade aktiv ist.
4. Hosting und Auftragsverarbeiter
Für den Betrieb dieses Dienstes setzen wir die folgenden Auftragsverarbeiter ein:
- Google Cloud Platform und Firebase: Hosting der Anwendung (Cloud Run) und der Datenbank (Firestore) auf europäischen Servern in der Region Belgien (europe-west1) — Datenhaltung in der EU, betrieben nach den Anforderungen der DSGVO.
- Firebase Authentication (Google Identity Platform): die Anmeldung — Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Name, das von Firebase verwaltete Passwort und bei der Google-Anmeldung Ihr Google-Profil. Anders als Hosting und Datenbank ist dieser Google-Dienst an keine Region gebunden; Ihre Anmeldedaten können daher auch außerhalb der EU verarbeitet werden. Das deckt der Absatz zur Drittlandübermittlung unten ab.
- Google-Gemini-API: generative KI-Modelle für die modellgeschriebenen Teile des Dienstes — den Analysetext, fachliche Namen und Sätze für den aus dem Code rekonstruierten Prozess, das Lösungsdesign, den Code-Vorschlag, die Dokumentation und die Testsuite — über gesicherte zustandslose Proxy-Schichten. Befunde, Route und Clean Core Score entstehen ohne Modell.
- Resend: Versand transaktionaler E-Mails (etwa Freigabe- und Statusbenachrichtigungen) und, nur wenn Sie sie eingeschaltet haben, der Community-Mail. Ihre E-Mail-Adresse wird verarbeitet, um diese Nachrichten zu versenden.
Drittlandübermittlung: Google und Resend sind US-amerikanische Anbieter; das gilt für jeden oben genannten Google-Dienst, auch für Firebase Authentication, die an keine EU-Region gebunden ist. Beide sind unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; eine Übermittlung an sie stützt sich daher auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO). Soweit eine Übermittlung davon nicht erfasst ist, ist sie durch die EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO) zusammen mit den Auftragsverarbeitungsbedingungen der Anbieter abgesichert. Eine Kopie dieser Garantien können Sie jederzeit anfordern (Art. 13 Abs. 1 lit. f DSGVO) — schreiben Sie an info@clean-core.io. Hosting (Cloud Run) und die Datenbank mit Ihrem Profil und Ihren Projekten (Firestore) verbleiben in der EU (europe-west1).
5. Ihre Rechte nach der DSGVO (einschließlich Löschung nach Art. 17)
Da unsere Plattform nach den Vorgaben der EU betrieben wird, stehen Ihnen sämtliche Rechte der Datenschutz-Grundverordnung zu:
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)
- Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
- Recht auf Löschung / „Recht auf Vergessenwerden" (Art. 17 DSGVO)
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO) — siehe den Kasten unten
- Recht auf Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
- Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)
Ihr Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
Soweit wir Ihre Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Betrieb und Sicherheit der Plattform, das Sicherheits-Protokoll und die von Ihnen versandten Einladungen), haben Sie das Recht, jederzeit aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, Widerspruch einzulegen. Richten Sie den Widerspruch an info@clean-core.io; ein Satz, der die betroffene Verarbeitung benennt, genügt. Wir stellen die Verarbeitung dann ein, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Die Community-Mail (Abschnitt 2) versenden wir nur mit Ihrer Einwilligung, und Sie können sie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden — durch Widerruf der Einwilligung oder Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO, mit dem Schalter in Ihren Einstellungen, dem Abmeldelink in der Mail oder einer Zeile an uns; dann endet sie. Darüber hinaus nutzen wir Ihre Daten nicht für Direktwerbung.
Zur Ausübung dieser Rechte, insbesondere zur Löschung Ihrer Daten, können Sie die Kontolöschung unmittelbar in Ihren Profileinstellungen unter Danger Zone auslösen. Sie löscht Ihre Einträge in der Live-Datenbank und in der Authentifizierung sofort, einschließlich sämtlicher Projekte und des darin enthaltenen Quellcodes. Ein einzelnes Projekt können Sie jederzeit über Ihr Dashboard löschen. Restkopien in verschlüsselten Sicherungen laufen binnen 30 Tagen aus (siehe Abschnitt 6). Alternativ erreichen Sie uns unter info@clean-core.io.
Was die Löschung nicht erreicht: drei Dinge überdauern sie, und das zu sagen ist nützlicher als ein sauberer Satz. Das Sicherheits-Protokoll hält die administrativen Handlungen an einem Konto fest — Freigabe, Entzug, Löschung — samt betroffenem Konto, und zwar 24 Monate ab der Handlung; ohne es ließe sich eine privilegierte Handlung niemandem mehr zuordnen, und wir dürfen es nach Art. 17 Abs. 3 lit. e und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO behalten. Und „sofort" meint die Live-Datenbank und die Anmeldung: Kopien in verschlüsselten Sicherungen laufen nach ihrem eigenen Rhythmus aus, binnen 30 Tagen, und werden nicht gezielt wiederhergestellt. Und die Wochenberichte an den Betreiber, die bis zum 30.09.2026 verschickt wurden, nannten neue Konten mit Name und Adresse; diese Mails liegen im Postfach des Betreibers und beim Versanddienst, und eine Löschung erreicht sie nicht. Seit dem 30.09.2026 enthält der Bericht nur noch Zahlen. Alles Übrige geht sofort.
Aufsichtsbehörde: Sie können sich bei jeder Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach, Deutschland.
6. Rechtsgrundlagen und Speicherdauer
Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO): Die Rechtsgrundlage ist in Abschnitt 2 bei jedem Zweck einzeln genannt, weil ein pauschaler Satz Ihnen nicht sagt, welche Norm welche Verarbeitung trägt. Zusammengefasst: Erfüllung der von Ihnen angeforderten Leistung (Art. 6 Abs. 1 lit. b), Betrieb und Sicherheit der Plattform als berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f) sowie Ihre Einwilligung, wo etwas freiwillig ist (Art. 6 Abs. 1 lit. a), die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können. Der in Abschnitt 8 beschriebene Notfallzugriff stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — den Schutz der Plattform und ihrer Nutzer vor schädlichen Inhalten.
Speicherdauer: Personenbezogene Daten werden für die Dauer Ihres Kontos gespeichert und mit der Kontolöschung entfernt (Art. 17); Restkopien in verschlüsselten Sicherungen laufen binnen 30 Tagen aus. Die Fristen, die nicht einfach „solange das Konto besteht" lauten:
- Server- und Zugriffsprotokolle: 30 Tage (siehe Abschnitt 9).
- Verschlüsselte Sicherungen: eine tägliche Kopie 7 Tage lang und eine wöchentliche 28 Tage lang, sodass nichts über 30 Tage hinaus überdauert.
- Sicherheits-Protokoll: 24 Monate ab der protokollierten Handlung, danach gelöscht. Die Frist deckt zwei Jahresprüfungen ab und hält privilegierte Handlungen lange genug nachvollziehbar, ohne Identitäten von Administratoren unbefristet vorzuhalten.
- Community-Mail: die Einstellung und die Zeitpunkte Ihrer letzten Einwilligung und Ihres letzten Widerrufs, solange das Konto besteht; der Eintrag auf der Abmeldeliste, bis Sie die Community-Mail wieder einschalten oder das Konto gelöscht wird.
- Zähler des Ratenlimits: sie laufen mit ihrem eigenen Zeitfenster ab, Minuten bis Stunden. Der Schlüssel ist ein gesalzener Hash; eine Adresse steht dort in lesbarer Form nicht.
- Ihr eigener Gemini-Schlüssel und Ihr Google-Profilbild: solange Sie sie behalten — der Schlüssel, bis Sie ihn in den Einstellungen löschen oder das Konto geht, der Verweis auf das Bild, bis das Konto geht.
Die Speicherdauer je Sammlung ist in docs/DATA-RETENTION.md in unserem öffentlichen Quellcode-Repository dokumentiert — als zusätzliche Transparenz, nicht als die Stelle, an der Sie nachsehen müssen.
Keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall (Art. 22 DSGVO): Wir setzen KI-Modelle ein, um den von Ihnen hochgeladenen Code zu analysieren und zu transformieren. Sie erzeugen Text, Diagramme und Code — über Sie entscheiden sie nicht. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, findet nicht statt. Ob ein Konto freigegeben, eingeschränkt oder gelöscht wird, entscheidet ein Mensch.
8. Wer Ihre Projekte öffnen kann
Nur das Konto, das ein Projekt angelegt hat, kann es öffnen — einschließlich des darin enthaltenen ABAP-Quellcodes — und wen dieses Konto zum Lesen eingeladen hat. Kein Konto, das Sie nicht eingeladen haben, hat stehenden Zugriff, und unser Administratorkonto ebenfalls nicht: die Sicherheitsregeln, die jeden Lesezugriff aus dem Browser bestimmen — veröffentlicht als firestore.rules in unserem öffentlichen Quellcode-Repository, wo Sie sie selbst nachlesen können —, gewähren den Zugriff dem Eigentümer und den von ihm eingeladenen Konten, sonst niemandem.
Eine Einladung erlaubt nur das Lesen, und Sie können sie zurücknehmen. Sie laden jemanden ein, indem Sie dessen E-Mail-Adresse eingeben; wir senden einen Link an diese Adresse. Der Link öffnet sich ausschließlich für ein angemeldetes Konto, dessen eigene, bestätigte E-Mail-Adresse die von Ihnen eingeladene ist — ein weitergeleiteter Link öffnet für niemanden sonst etwas. Gewährt wird das Lesen des gesamten Projekts, einschließlich des von Ihnen hochgeladenen ABAP-Quellcodes, und nichts darüber hinaus: Analysieren, Bestätigen, Signieren und Exportieren bleiben bei Ihnen. Der Einladungslink läuft von selbst ab, wenn ihn niemand annimmt — nach vierzehn Tagen, sofern Sie nichts anderes wählen, und spätestens nach neunzig. Nach der Annahme gilt das Lesen, bis Sie es entziehen. Je Projekt können höchstens drei Einladungen gleichzeitig offen sein, und Sie sehen jederzeit, wer Zugriff hat, und können ihn entziehen. Ein Entzug wirkt unmittelbar in den Sicherheitsregeln selbst, nicht nur in dem, was der Bildschirm zeigt. Was die andere Person bereits gelesen oder heruntergeladen hat, ist bei ihr — wie bei jedem Dokument, das man jemandem aushändigt.
Die von Ihnen eingegebene Adresse speichern wir zusammen mit der Einladung, weil der Link gegen sie geprüft werden muss und weil Sie sehen können müssen, wen Sie eingeladen haben. Kein Browser kann sie lesen, auch Ihrer nicht — Ihre Übersicht darüber, wer Zugriff hat, beantwortet unser Server, und sie nennt nur die Personen, die tatsächlich angenommen haben. Die Einladung wird mit dem Projekt gelöscht, und sie wird gelöscht, wenn die darin genannte Person ihr Clean-Core.io-Konto löscht. Da wir diese Adresse nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben haben, informiert die Einladungsmail sie darüber, was wir speichern, warum, auf welcher Grundlage und wie lange (Art. 14 DSGVO), und nennt die Rechte aus Abschnitt 5 — einschließlich des Widerspruchsrechts nach Art. 21. Die Adresse verarbeiten wir auf Grundlage unseres berechtigten Interesses am Betrieb der Teilen-Funktion, um die ein Nutzer gebeten hat (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Die einzige Ausnahme ist ein Notfall, etwa ein begründeter Hinweis, dass ein Upload Schadcode enthält. Der Zugriff auf ein Projekt ist dann eine bewusste Handlung des Betreibers auf dem Server, keine dauerhaft offenstehende Berechtigung, und er wird protokolliert. Administrative Handlungen an einem Konto — Freigabe, Entzug des Zugangs und Löschung — werden ebenfalls in einem Protokoll mit handelndem Administrator, betroffenem Konto und Zeitpunkt festgehalten. Abgesehen von den Personen, die Sie selbst einladen, geben wir Projektinhalte an niemanden weiter außer an die in Abschnitt 4 genannten Auftragsverarbeiter.
9. Serverprotokolle
Alles Bisherige betrifft Menschen mit einem Konto. Dieser Abschnitt betrifft alle, denn ein Webserver kann eine Anfrage nicht beantworten, ohne zu sehen, wohin er antworten soll.
Wenn Sie eine Seite öffnen oder unser Server in Ihrem Auftrag ein Modell aufruft, protokolliert unser Hosting die Anfrage: Ihre IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, den angefragten Pfad, den Antwortstatus, die übertragene Datenmenge, die verweisende Seite und die Kennung Ihres Browsers. Diese Protokolle gibt es, um den Dienst am Laufen und sicher zu halten — um einen Fehler zu finden, in den Sie geraten sind, um zu sehen, dass eine Route scheitert, und um Missbrauch zu erkennen. Wir bilden damit kein Profil, und sie werden nicht mit Ihrem Konto verknüpft, um Ihr Verhalten auszuwerten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an Betrieb und Sicherheit der Plattform.
Sie werden 30 Tage aufbewahrt und danach von Google Cloud Logging automatisch gelöscht. Dasselbe gilt für die Fehlerberichte, die unsere Anwendung schreibt, wenn etwas schiefgeht.
Ein verwandter Datensatz: Damit ein einzelner Aufrufer weder das kostenlose Kontingent noch den Mailweg erschöpft, zählen wir Anfragen je Aufrufer in einem kurzen gleitenden Fenster. Die Kennung dieses Zählers ist ein gesalzener Hash aus Konto und IP-Adresse, nie die Adresse selbst, und der Datensatz läuft mit seinem Fenster ab — Minuten bis Stunden. Der Verarbeitung in diesem Abschnitt können Sie jederzeit nach Art. 21 DSGVO widersprechen; siehe Abschnitt 5.